10. bis 13. Sept. 2019

2019 09 13

Eifelverein Remagen bei Braut und Bräutigam

Drei Tage Wandern rings um das Städtchen Dahn im Pfälzer Wald reichenbei Weitem nicht, um alle diese unglaublich bizarren Felsformationen aus Sandstein kennen zu lernen. Wie kann die Natur nur solche turmhohen Felsnadeln erschaffen und erhalten? Und was macht sie so standfest?

Gleich am ersten Tag stiegen die Remagener Eifelfreunde hinauf zur höchst sehenswerten Dahner Burgengruppe. Sie ist die größte Burgenanlage im Pfälzer Wald und besteht genau genommen aus drei Burgen: Tanstein, Grafendahn und Altdahn. Obwohl Mauer an Mauer errichtet, hat doch jede dieser Burgen ihre eigene, turbulente Geschichte. Von dort oben bot sich den Wanderern ein prächtiger Ausblick über die bewaldeten Höhenzüge im weiten Umfeld. Der Rückweg führte bei Braut und Bräutigam vorbei. Dieses Paar ist das Wahrzeichen von Dahn. Zwei riesige, glatte Felsen, eng beieinander und doch getrennt durch einen deutlichen, schmalen Spalt.

Überhaupt diese Felsennamen! Kein Wunder, die Vielfalt an Formen mit Höhlen, Durchbrüchen, Spitzen hat seit jeher die Phantasie zur Namensgebung und Legendenbildung angeregt. So lernten die Remagener am Folgetag den Lämmerfelsen mit seinem Theoturm, den Büttelfelsen, den Ungeheuerfelsen und viele andere kennen. Der dritte Wandertag führte über den Burgenwanderweg vom Start in Nothweiler über die Grenze nach Frankreich Richtung Ruine Fleckenstein. Eine phantastische Aussicht bot sich von der Ruine Löwenstein, bis weit hinein ins Elsaß und sogar hinüber in den Schwarzwald.

Es ist eine so wunderschöne Landschaft und ein Geschenk, sie ohne jede Grenzkontrolle genießen zu können.

Foto: Auf der Burgruine Tanstein